Ratgeber, Sicherheit

7 Dinge, die wir Zuhause ständig tun, obwohl sie uns und unsere Familie unnötig in Gefahr bringen – eine (S)hitlist

Wo können wir mal alle Fünfe – inklusive Gehirn – gerade sein lassen, wenn nicht in unserem geliebten Zuhause?! Unsere heimische Komfortzone ist unser alltäglicher Hafen. Dort können wir vor dem Rest der Welt die Tür verschließen und uns zurücklehnen. Herrlich! Doch es lässt sich nicht leugnen, dass Sicherheitsgefühl und Entspannung uns leider etwas unvorsichtig werden lassen. Genau deswegen passieren nämlich die meisten Unfälle in den eigenen vier Wänden. Wir haben hier mal die 7 größten Fallstricke zusammengestellt, die wir uns immer wieder selbst legen und damit unnötig Gefahrenquellen schaffen – aus reiner Bequemlichkeit oder Gedankenlosigkeit. Wir rufen auf, einmal kurz das Rechenzentrum einzuschalten, diese Verhaltensweisen ein für alle Mal abzulegen und dann: Umso besser wieder zu entspannen!:)

 

Hier kommt die (S)hitlist der Dinge, die wir alle ständig machen, obwohl Sie für unnötige Gefahrenquellen in unserem Zuhause sorgen:

 

1. Ach das Kabel ist defekt?! Egal, mein Handy-Akku ist leer….

Ladekabel für Handys scheinen in der Familie des Elektrozubehörs eher so die Eintagsfliegen zu sein, relativ gesehen, denn Ihre Langlebigkeit hat, nun sagen wir mal, gewisse Grenzen. Aber auch Mehrfachsteckdosen mit Schalter und andere Kabel weisen mit der Zeit gerne mal Schwachstellen oder Risse auf. Sie bekommen lieber einen Stromschlag oder fackeln Ihre Küche ab als ein unaufgeladenes Handy zu haben? Ja? Wenn Sie das Risiko wirklich so lieben, dann machen Sie gerne weiter so, ansonsten bitte: DEFEKTE KABEL UND GERÄTE AUSTAUSCHEN!:)

2. So richtig schön den Kopf anschlagen…

…lässt es sich vor allem an offenen Türen und Schränken. Vor allem beim Ausräumen der Spülmaschine oder beim Fertigmachen im Bad, lassen wir der Einfachheit halber gerne mal alles offen stehen. Spätestens beim nächsten Mal bücken haben wir das aber auch gerne wieder vergessen und dann kommt beim Hochgehen – wumms! – die schmerzende Lektion. Für sich und andere: Türen am besten einfach gleich wieder zu machen oder einen Schrank nach dem anderen ein- bzw. ausräumen.

3. Ein voller Kühlschrank steckt voller Überraschungen

Es ist doch immer wieder schön, wenn der Kühlschrank gut gefüllt ist – hinein ins Weekend Feeling;). Mal ganz zu schweigen von all den Köstlichkeiten, die dort leider schon etwas zu lange rumstehen und in aller Ruhe Keime verbreiten, gleicht es doch auch einem Tetris-Spiel aus einem übervollen Kühlschrank Dinge rauszuholen oder wieder reinzustellen. Hund, Fuß, oder Kind sollten dann lieber in Deckung gehen, denn man weiß nie, was als Erstes über Bord geht. Lieber ab- und an mal: Gründlich ausmisten!

4. Dreckige Messerspitzen kommen immer schön nach oben

Ja nichts ist nerviger, als wenn Geschirr, schmutzig aus der Spülmaschine kommt. Aber deswegen sämtliche spitze und scharfe Messer schön mit nackter Klinge nach oben in den Besteckkasten zu stellen, sollte man sich gut überlegen. Das Besteck einmal kurz in Wasser einzuweichen kann Wunder bewirken ODER machen Sie wenigstens bei den ganz spitzen und scharfen Schneidinstrumenten eine Ausnahme und drehen Sie sie dahin, wohin Sie hingehören: Weg von unseren Handgelenken.

5. Töpfe gehören auf den Herd

Jaaa, das tun sie, aber nicht wenn Sie schon benutzt sind und keiner sie spülen möchte. Ganz zu schweigen von sonstigen Lebensmitteln, Verpackungen, Taschen etc. Den Herd sollte man generell immer frei lassen, wenn nicht darauf gekocht wird. Warum? Jeder fünfte Brand in Wohnhäusern beginnt auf dem Küchenherd. Bei zwei Dritteln dieser Fälle wurde der Herd aus Versehen oder ohne es zu merken eingeschaltet. Bei dem anderen Drittel wurde vergessen, den Herd auszuschalten, obwohl er noch ohne Aufsicht vor sich hin arbeitete. Deswegen: Herd immer freihalten.

6. Mit warmen Kuschelsocken über den Boden rutschen…

…kann ganz amüsant sein… Weniger amüsant ist es, damit die Treppe herunterzupoltern. Und das passiert leider viel zu häufig. Stürze sind die Hauptursache für Unfälle und Verletzungen im eigenen Zuhause. Gerade im Winter wollen wir es warm haben und heutzutage sind die wenigsten Wohnungen noch komplett mit Teppich ausgelegt. Sie mögen nicht besonders modisch sein, aber sie sind effektiv: Rutschsocken oder Hausschuhe für die ganze Familie sind angesagt, damit die Füße nicht kalt werden und gefährliche Stürze vermieden werden können!

7. Auch gegen Wände, die man nicht sieht, kann man laufen

Bodenhohe Fenster, Terrassentüren, Glastüren, Trennwände aus Glas – größere Glaselemente finden sich in vielen Wohnungen und Häusern. Schon mal gegen eine Glaswand gelaufen? Passiert vielleicht nicht so oft, aber wenn, dann kann es ziemlich unschön werden. Um vor allem auch unsere kleinen und großen Gäste vor derlei Fehltritten zu bewahren, sollten wir größere Glasflächen in unserer Wohnung am besten irgendwie als solche kennzeichnen, sei es durch Deko oder Aufkleber. Das werden auch die Vögel zu schätzen wissen.

 

 

Bildnachweis: Adobe Stock, #212616224, Aaron Amat 

 

 

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