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Allgemein, Ratgeber

Versicherungen für die erste eigene Wohnung

5 Tipps für die erste eigene Wohnung

Die Wäsche ist sauber, der Kühlschrank gefüllt… Es gibt viele gute Gründe, die für das Hotel Mama sprechen. Irgendwann wird es jedoch auch für den größten Nesthocker Zeit flügge zu werden. Ob in eine eigene Wohnung oder in eine Wohngemeinschaft, der Auszug aus der elterlichen Komfortzone ist immer ein großes Abenteuer. Doch bringt die erste eigene Wohnung oder ein WG-Zimmer nicht nur wilde Partys und Berge von Pizzakartons mit sich. Jetzt heißt es: auf eigenen Beinen stehen und Verantwortung übernehmen. Ein guter Grund, sich mit dem Thema Versicherung zu beschäftigen. Klingt anstrengend? Das muss es nicht sein – mit diesen fünf Tipps zum Versicherungsschutz in der eigenen Wohnung oder Wohngemeinschaft.

1. Eigene Wohnung oder Studentenzimmer?

Wer nach dem Abschied aus dem heimischen Nest ein Studentenwohnheim bezieht oder als Untermieter in einem WG-Zimmer lebt, sollte die Hausratversicherung der Eltern prüfen. Enthält die Hausratversicherung der Eltern eine sogenannte Außenversicherungsklausel, ist das Kind über die Versicherung von Mama und Papa mitversichert. Wer jedoch sein Hab und Gut in Kisten packt und einen eigenen Hausstand gründet, sollte unbedingt eine Hausratversicherung abschließen.

Zum Hausrat gehören übrigens neben Kleidung und Möbeln auch elektronische Geräte wie Fernseher, Smartphone oder Spielekonsole.

Basler - Einzug erste Wohnung

2. Private Haftpflicht? Standard!

Alles kann, nichts muss. Dieses Motto steht bei vielen Studenten hoch im Kurs. Doch eine private Haftpflichtversicherung macht nach dem Auszug in jedem Fall Sinn. Sie zählt zu den wichtigsten Basis-Versicherungen und greift, wenn die versicherte Person einen Schaden verursacht. Ob Sach-, Personen- oder Vermögensschäden, eine private Haftpflichtversicherung schützt vor hohen Kosten – und dicken Krokodilstränen.

Besonders praktisch: Wer in eine eigene Wohnung zieht und eine private Haftpflichtversicherung abschließt, ist nicht nur in den eigenen vier Wänden abgesichert. Je nach Police besteht europaweiter oder weltweiter Versicherungsschutz. So steht dem nächsten Road Trip nichts im Wege!

3. Kleiner Unfall, große Sorgen.

Schneller als gedacht passieren kleine Unfälle im Alltag – besonders, wenn man sich morgens schlaftrunken in die Vorlesung schleppt. Doch keine Sorge, als Student an staatlichen beziehungsweise staatlich anerkannten Universitäten besteht durch die gesetzliche Unfallversicherung Versicherungsschutz auf dem Universitätsgelände. Auch auf dem direkten Weg zur Universität und auf dem Nachhauseweg greift die gesetzliche Unfallversicherung. Allerdings ereignen sich die meisten Unfälle fernab der Uni. Für einen optimalen Versicherungsschutz empfiehlt sich eine private Unfallversicherung.

Basler - Freunde beim Unzug

4. Berufsunfähigkeit – rechtzeitig absichern!

Auch wenn ein fester Job für viele Studenten noch in weiter Ferne liegt, kann es sich lohnen, bereits im Studium eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abzuschließen. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, schützt jedoch, sobald der Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeübt werden kann. In diesem Fall zahlt die Versicherung eine monatliche Rente, mit der zum Beispiel Mietkosten gedeckt werden können. So ist die eigene Existenz gesichert.

Gut zu wissen: Auch wenn das Budget knapp sitzt, ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung während dem Studium oder der Ausbildung empfehlenswert, da bei der Aufnahme in den Vertrag Vorerkrankungen angegeben werden müssen. Je mehr davon im Laufe des Lebens auftreten, desto teurer wird die Police.

5. Heute schon an Morgen denken!

Neben Studium oder Ausbildung ein bisschen Geld verdienen? Durch den Nebenjob kommen viele junge Menschen zum ersten Mal mit dem Thema Rente und Altersvorsorge in Kontakt. Jetzt kann es Sinn machen, sich nicht nur über die gesetzliche Rentenversicherung zu informieren, sondern auch einen Blick auf die private Rentenversicherung zu werfen.

Eine private Rentenversicherung ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, allerdings sehr sinnvoll, vor allem wenn sie früh abgeschlossen wird. Wer auch im Alter möglichst sorgenfrei leben möchte, sollte nicht nur auf die gesetzliche Rentenversicherung setzen, um seinen Lebensstandard zu halten. Ein großes Budget müssen junge Leute dafür nicht aufbringen, denn auch kleine monatliche Beiträge können später einen großen Unterschied machen.

 

Bildnachweis: Bild 1: PavelIvanov Stock-Fotografie-ID: 618975016, Bild 2: SolisImages Stock-Fotografie-ID: 529672832, Bild 3: monkeybusinessimages Stock-Fotografie-ID: 178376766

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