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5 Tipps für den ersten Campingurlaub

Endlich Urlaub. Immer mehr Menschen in Deutschland zieht es dabei auf Campingplätze. Diese ähneln heute oft kleinen Ferienparks und bieten eine Vielzahl von Sport- und Unterhaltungsangeboten. Für ein angenehmes Ferienerlebnis ist es aber auch erforderlich, dass sich die Besucher an die geltenden Regeln halten. Mit diesen 5 Campingurlaub-Tipps erspart man sich Ärger mit anderen Gästen.

1. Ankunft und Parken

Bei der Ankunft auf dem Campingplatz sollte man darauf achten, dass der Wohnwagen bzw. das Wohnmobil korrekt abgestellt wird. Dabei ist wichtig, dass die anderen Besucher des Campingplatzes problemlos mit ihren Wagen diesen befahren und verlassen können. Ein Blockieren der Zufahrtsmöglichkeiten kann unweigerlich dazu führen, dass ein Abschleppdienst die Lust auf den Urlaub ganz schnell verdirbt. Aber auch Bußgelder und Ärger mit den Nachbarn reichen aus, um statt Erholung Stress zu erfahren. Auch beim Einparken sollte Rücksicht auf die Nachbarn genommen werden. Man sollte stets rückwärts einparken, um den Nachbarn beim Verlassen nicht durch ständiges Rangieren zu stören.

2. Nutzung der Sanitärbereiche

Die Benutzung der Sanitärbereiche auf dem Campingplatz unterliegt strengen Regeln. Man sollte daher die entsprechenden Bereiche auch nur für dafür vorgesehene Zwecke verwenden. Dies bedeutet konkret, dass zum Beispiel der Duschbereich nicht dafür verwendet werden sollte, das eigene Geschirr vom letzten Abend zu säubern, weil die gerade Waschküche belegt ist. Auch sollten Dinge wie das Zähneputzen oder die Dusche nicht außerhalb dafür vorgesehener Orte erfolgen.

3. Müllentsorgung am richtigen Platz

Der eigene Müll sollte beim Urlaub auf dem Campingplatz ausschließlich in die dafür vorgesehenen Müllbehälter entsorgt werden. Auch wenn diese gerade überfüllt sein sollten, Wiese, Wald und Toilette sind definitiv nicht dafür vorgesehen, Mülltonnen zu ersetzen. In den meisten Fällen ist heutzutage auch die Mülltrennung zu beachten. Ein vorhandener Komposthaufen erlaubt gegebenenfalls, einige Nahrungsmittelreste (Obst, Gemüse) draußen zu lassen, was jedoch nur in Einklang mit der entsprechenden Platzordnung geschehen sollte, um keine wilden Tiere anzulocken.

4. Der richtige Umgang mit den Nachbarn

Beim Urlaub auf dem Campingplatz ist der richtige Umgang mit den Nachbarn besonders wichtig, um eine ruhige Zeit verbringen zu können. Ein wichtiger Faktor ist die Einhaltung eines angemessenen Geräuschpegels. Auf den meisten Campingplätzen gibt es die Mittagsruhe und auch abends sollte spätestens gegen 22 Uhr der Lärmpegel auf „Zimmerlautstärke“ reduziert werden. Gerade ältere Camper, die ggf. früher zu Bett gehen, sollten in ihrer Ruhe nicht gestört werden. Aber auch sonst ist es wichtig, sich an gängige Regeln zu halten. Laute Musik, Geschrei oder andere lärmende Dinge sollten eingeschränkt werden, dass es nicht zu Konflikten kommt. Auch das eigene Erscheinungsbild ist wichtig beim Umgang mit den Nachbarn. So muss darauf verzichtet werden, auf nicht dafür vorgesehenen Campingplätzen ohne Kleidung herumzulaufen (FKK). So entspannt der Urlaub sein darf, auf angemessene körperliche Hygiene sollte dennoch nicht verzichtet werden. Die anderen Urlauber in der Schlange am Supermarkt sind dankbar dafür.

Camping mit Hund Tipps

5. Er gehört zur Familie: Der Hund

Auch für den mitgebrachten Hund gibt es ein paar Hinweise zu beachten. Wer mit dem eigenen Hund unterwegs ist, der sollte selbstverständlich stets die Hundehaufen entfernen. Zudem ist ständiges Gebell und aggressives Auftreten der Vierbeiner für einige Menschen mitunter störend und beängstigend. Führen Sie den Hund auf dem Platz stets an der Leine, das gibt Ihnen und anderen mehr Sicherheit und Entspannung. Grundsätzlich ist es ratsam einen Campingplatz auszusuchen, an dem Hunde ausdrücklich willkommen sind.

Bildnachweis: Bild 1: iStockphoto.com/monkeybusinessimages, Bild 2: iStockphoto.com/monkeybusinessimages

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